Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Februar 2017
 

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus!

                                                                                             Lukas 10, 5

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal lesen wir es noch als kurzen Sinnspruch, z.B. in den Torbalken eines Fachwerkhauses geschnitzt, oder im Eingangsbereich einer Wohnung: Friede den Kommenden, Freude den Bleibenden, Segen den Scheidenden! So oder ähnlich ist es zu lesen. Vielleicht spiegelt sich darin auch das uralte Wissen wider, dass die Schwelle ein besonderer Ort ist – einst Wohnort von Schwellendämonen, die es zu besänftigen galt, wobei oft genug das Klopfen schon reichte, woraus später dann eine Geste der Höflichkeit wurde.

Der Friede in den vier Wänden, das kann eine Zelle des Friedens sein, der sich von hier immer weiter ausweitet.

Die Jünger Jesu, die unterwegs waren, um schon hier und jetzt Zeichen des Reiches Gottes zu setzen, werden mit dem Auftrag losgeschickt, in die Häuser zu gehen und ihnen Frieden zu wünschen. Nicht allein der häusliche Frieden kann eine Keimzelle des Weltfriedens sein, sondern auch unser kleiner Friede ist ein Teil des großen Friedens, den das Erste Testament mit dem Wort „Schalom“ umschreibt. In Israel ist „Schalom“ ein Willkommensgruß, ein Wunsch, der damit rechnet, dass Frieden möglich ist, dass Gott ihn uns gewährt, wenn wir uns für ihn öffnen.

In der „Friedensmission“ sind die Jünger nicht allein auf weiter Flur, sondern Jesus sendet sie zu zweit. Im Miteinander, wo man sich gegenseitig ergänzen kann, in der Gemeinschaft, die Besucher und Besuchte zu Tisch erleben, kann es geschehen, dass sie gemeinsam den Frieden Gottes spüren.

Traut Jesus also dem Evangelium zu, dass es sich nicht nur in packenden Predigten mitteilt, sondern auch im alltäglichen Miteinander, in so einfachen Dingen wie im gemeinsamen Essen und Trinken?

Dann wünsche ich uns den Mut und die Zeit, mehr gemeinschaftsstiftende Veranstaltungen zu organisieren.

Ich grüße Sie im Namen der Mitarbeiter und Kirchenvorsteher, Ihr Pfarrer Stefan Konnerth
 


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