Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Monatsspruch Mai 2016
 

Monatsspruch Mai

Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt. Ihr gehört nicht euch selbst.

1. Korinther 6, 19

 

Liebe Leserinnen und Leser!

„Der Körper ist der Tempel des Geistes Gottes.“ Bei manchen Schönheiten möchte man es fast glauben, aber gilt das auch für mich? Ist es eine Frage des Glaubens, wie ich mich in meinem Körper behandle, ob ich ihm genug Schlaf gönne, Bewegung und eine gute Ernährung? Was heißt es, wenn mein Körper nicht mehr mitmacht, wenn ich krank oder alt bin – ist er auch dann ein Tempel des Geistes Gottes? Kann ich meinen Körper mit Wertschätzung und Achtung betrachten, auch wenn er mich im Stich lässt? Oder wenn ich ihn nicht leiden mag?

„Wisst ihr es nicht“, fragt Paulus in solche Gedanken hinein, wisst ihr es nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist? Wisst ihr es nicht, wenn ihr euch überkritisch im Spiegel betrachtet? Wisst ihr es nicht, wenn ihr arbeitet bis zum Umfallen und euch keine Pause gönnt? Wisst ihr es nicht, wenn ihr euch gewaltsam in Konfektionsgröße 34 hineinhungert? Wisst ihr es nicht, wenn ihr eure Erschöpfung mit Tabletten und Alkohol zudeckt? Wisst ihr es nicht, wenn ihr von euch und anderen erwartet, immer reibungslos zu funktionieren? Wisst ihr es nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist?

Der Gedanke von Ihrem Körper als dem Tempel des Geistes Gottes hört auf, abstrakt zu sein, wenn Sie z.B. auf Ihre Hände schauen, sich überlegen, wo und wie sie etwas von Gottes Geist in diese Welt gebracht haben. Tatkräftig, liebevoll und mit Ruhe. Ihre Hände können ganz viel tun, und manchmal braucht es ganz wenig dazu, um Gottes Güte und Liebe gegenwärtig sein zu lassen in meiner Umgebung.

Oder die Füße. Oder der Mund. Der kann auch nörgeln und jammern und schimpfen. Aber er kann auch Liebevolles sagen und Mut zusprechen. Da merke ich es ganz schnell. Nicht nur in meinem Herzen, auch in meinen Füßen, mit Herzen, Mund und Händen kommt Gottes Geist in diese Welt und wohnt in mir.

„Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist?“ Wir wissen es jetzt, wir haben es gehört. Liebevoll und dankbar können wir deswegen in unserem Körper wohnen und Gott loben mit Herzen, Mund und Händen, mit Füßen und Hüftschwung, mit aufrechtem Gang und tanzenden Schritten.

 

Dass auch Ihnen dies immer wieder neu gelingt, wünsche ich Ihnen

und grüße Sie auch im Namen der Kirchenvorsteher und Mitarbeiter

Ihr Pfr. Stefan Konnerth
 


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