Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Monatsspruch März 2014
 

Jesus Christus spricht: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“ Joh. 13, 35

 

Liebe Leserinnen und Leser,

die Unternehmensberater bestehen darauf: Wer erfolgreich sein will, muss sich – als Einzelperson oder als Unternehmen – sichtbar und begreifbar präsentieren. Nur so wird man als das wahrgenommen, was man sein will. Genau diesem Zweck dient z. B. ein Markenzeichen.

Jesus hat auch für seine Jünger und damit für alle Christinnen und Christen ein Markenzeichen geschaffen, an dem sie eindeutig als seine Nachfolger erkannt werden sollen: Es ist die Liebe zu einander.

Mit einer sehr eindrücklichen und unvergesslichen Handlung hat Jesus diese Liebe anschaulich gemacht: Er legte sich die Schürze um und verrichtete niedrigsten Sklavendienst, indem er seinen Jüngern die Füße wusch. Und diese Lektion schloss er eben mit den Worten unseres Monatsspruchs ab: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“

Beeindruckend ist das! Aber es ist nicht so gedacht, dass wir davor klein werden und sagen: „Ich bin nicht Jesus. Das schaffe ich nie.“ Darum geht es gar nicht. Wir brauchen Jesu Handeln nicht zu kopieren. Aber wir sollten seine willigen Schüler sein.

Das erste, was wir dabei lernen müssen: Uns wirklich lieben lassen. Dem Petrus war es gar nicht geheuer, dass Jesus ihm die Füße waschen sollte. Sich einfach lieben zu lassen, ist anscheinend nicht so einfach. Vielleicht, weil wir da erst einmal nicht selbst aktiv sind, sondern es passiv geschehen lassen. Im Geliebt werden lassen wir die Abhängigkeit zu von dem, der uns liebt.

Aber gewiss: Gottes Liebe verändert uns. Wer weiß was er ist – ein von Gott geliebter und erretteter Mensch – den oder die steckt diese Liebe an.

Woran kann man uns also als Liebende, als Jünger Jesu erkennen?

Mit dem Sehen fängt es an. Dass wir aufeinander achten und voneinander wissen. Dass wir einander freundlich und höflich begegnen. Dass wir uns Zeit nehmen füreinander, dass wir uns kümmern und zupacken, wenn Hilfe gebraucht wird. Dass wir uns an der Freude des anderen mitfreuen und ihn im Leid nicht allein lassen. Dass wir so miteinander streiten lernen, dass es der Liebe keinen Abbruch tut.
Als von Gott Geliebte können wir einander die Liebe spüren lassen. Das ist das Markenzeichen, dem wir uns verpflichten dürfen. So sind wir auf dem Weg zu einem gesegneten Stand in der Welt.

Verbunden in der Gemeinschaft dieser Liebe

grüßt Sie herzlich

Ihr Pfr. Stefan Konnerth
 


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