Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Monatsspruch Juni 2013
 

Gott hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen, hat viel Gutes getan und euch vom Himmel Regen und fruchtbare Zeiten gegeben, hat euch ernährt und eure Herzen mit Freude erfüllt.

Apostelgeschichte 14,17

 

Liebe Leserinnen und Leser,

der Monatsspruch für Juni passt zum Sommeranfang. Mit dem Sommer beginnt die Zeit der Fülle und der Pracht. Auch wenn dies sonst nicht das Lieblingsthema des Apostels ist – jetzt spricht er davon zu Menschen, die jede Menge von Zeus und Hermes und anderen Größen des antiken Götterhimmels wussten, aber von dem Gott, den Paulus verkündigte, noch nie gehört hatten. Zu ihnen sagt Paulus: Der Gott, von dem ich rede, hat sich selbst nicht unbezeugt gelassen. Überall sind seine Spuren, die ganze Welt ist voller Wunder. Die sprechen für sich, nein, sie sprechen von ihm, von dem lebendigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat.

Folgen wir seinem Hinweis: Schauen wir uns doch mal um, jetzt im Juni – „die Kirschen werden reif und rot“, der Spargel wächst, „aus Gras wird Heu, aus Obst Kompott, aus Herrlichkeit wird Nahrung.“ Die Tage werden länger, die Sonne wärmt, das Leben findet wieder draußen statt, Glühwürmchen leuchten an lauschigen Abenden den Weg zum nächsten Gartenfest.

Wir leben inmitten dieser Wunderwelt, ja von diesen Wundern, und jede Freude, die wir empfinden können, ist ein Funke dieser göttlichen Lebendigkeit. Begreifen wir unser Leben in diesem Monat einmal als das, was es ist: ein Geschenk aus Gottes Hand. Zum Grübeln haben wir Zeit genug im Winter, jetzt überlassen wir uns doch der Leichtigkeit des Sommers!

Allen Missverständnissen und Verwechslungen zum Trotz wird Gott es wieder und wieder Sommer werden und es regnen lassen: Auch über ungerechte Christen und gerechtfertigte Heiden, über die weißen Stellen auf unseren Missionslandkarten und hinein in blühende Glaubenslandschaften. Trotz aller Götzen und allem Irrglauben wird Gott es am Ende gut sein lassen.

Wen das nicht überzeugen mag, der sei zum Schluss an Erich Kästner verwiesen, aus dessen Juni-Gedicht ich bereits die Kirschen und die Glühwürmchen „entliehen“ habe. In der letzten Strophe nimmt er uns zu vorgerückter Stunde mit auf ein Gartenfest und verhilft auf seine Weise dem Zweifler zur Klarheit:

Am letzten Tische streiten sich

ein Heide und ein Frommer,

ob’s Wunder oder keine gibt.

Und nächstens wird es Sommer.“

 

Ich wünsche Ihnen, dass Gott in diesen Tagen und Wochen auch Ihre Herzen mit Freude über seine Wunder erfüllt und grüße Sie auch im Namen der Mitarbeiter und Kirchenvorsteher

Ihr Pfarrer Konnerth
 


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