Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Andacht Februar 2013
 

Liebe Leserinnen und Leser!

Im Februar beginnt sie wieder, die Passionszeit. Wir gehen dann den Weg Jesu nach Jerusalem in Gedanken mit. Noch begleiten ihn viele Menschen und wollen hören, was er zu sagen hat. Er legt die Heilige Schrift aus – auf bislang ungehörte und unerhörte Weise. Er heilt und er feiert.

Wenn er das Wort Gottes predigt, benutzt er gerne Bilder und Metaphern. So sagt er auch vom Licht, dass es nicht unter einen Scheffel gehört, sondern auf einen Leuchter. Und dann sagt er auch: „Dein Auge ist das Licht des Leibes. Wenn nun dein Auge lauter ist, so ist dein ganzer Leib licht; wenn es aber böse ist, so ist auch dein Leib finster. So schaue darauf, dass nicht das Licht in dir Finsternis sei.

Jesus geht es in diesem Vers, der uns als Monatsspruch durch den Februar begleiten soll, weniger darum, was ein Mensch in dieser Welt darstellt und ausstrahlt. Jesus verweist darauf, was in den Menschen hineinstrahlt. Es macht im Leben einen Unterschied, worauf ich mein Augenmerk lenke. Es ist entscheidend für mein Leben, worauf meine Augen gerichtet sind; denn mit dem Auge nimmt der Mensch den Großteil aller Sinneseindrücke auf.

Körper und Seele brauchen Licht, das leuchtet und wärmt. Doch es besteht Verwechslungsgefahr; nicht jedes „Licht“ vertreibt die Finsternis. Auch lässt sich der Glanz des Lebens weder in Lux messen noch an dem, was in dieser Welt blitzt und blinkt.

Im Glauben aber, und in der Nachfolge Jesu werden wir nicht hinters Licht geführt. Da wird klar: Der Mensch lebt nicht von dem, was er darstellt und ausstrahlt. In tiefster Nacht zündet Gott sein Licht für uns an. Der Mensch muss nicht mehr verbergen, was er nicht hat und nicht kann. Gott rückt ihn ins rechte Licht.

So schaue darauf, dass das Licht in dir nicht Finsternis sei.“

Wer mit Gottes Lebenslicht rechnet und sich von ihm bescheinen lässt, ist den Finsternissen nicht ausgeliefert, die wir empfinden in tödlicher Krankheit, in Leiderfahrungen, in Depressionen, in krankhafter Angst. Das Licht Gottes ist Orientierungshilfe für den Weg aus der Dunkelheit, Kraft gegen die tödliche Resignation, Wärme gegen die lähmende Angst.

Jörg Zink betet nach Psalm 23: „Er gibt mir einen sicheren Schritt. ... Und wenn die Lichter verlöschen und es dunkel wird, wenn ich einsam bin, wenn ich krank bin und den Tod fürchte, wenn ich schuldig bin vor dir, Herr, und deine Hand verloren habe, fürchte ich doch nicht, dich zu verlieren. Denn du bist bei mir. Dein Kreuz tröstet mich, das Zeichen, dass du mich liebst.“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie dies in den nächsten Wochen neu beherzigen können und grüße Sie auch im Namen der Mitarbeiter und Kirchvorsteher

Ihr Pfarrer Stefan Konnerth
 


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