Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Monatsspruch März 2012
 

Denn der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.                                      Markus 10,45

 

Liebe Gemeinde,

in solchen Sätzen wie im Monatsspruch für März liegt eigentlich das ganze Evangelium. Wie das Brennglas die Lichtstrahlen auf einen Punkt lenkt, ist hier alles zusammengefasst, was Jesus für uns getan hat.

 

Sich selber klein zu machen war für ihn kein Problem. Sein Privatleben bzw. sein privates Glück wird im Neuen Testament nicht sichtbar, auf jeden Fall hat er es nicht an die erste Stelle in seinem Leben gesetzt. Ihm waren die Menschen um ihn herum wichtiger als sein eigenes Wohlergehen. Und seine Hingabe bis zum Tod am Kreuz ist ein Beweis seiner inneren Stärke. Man kann sie außerdem auch interpretieren als den größten Liebesbeweis, den wir je von jemandem erhalten haben. Denn aus Liebe zu uns hat er sich hingegeben.

 

Als Lösegeld für viele. Wir Menschen sind die Entführten, und Jesus bezahlt den verlangten Preis für unsere Freiheit. Auch wenn das für modernes Denken schwer zu verstehen ist, war das nötig. Denn vor Gott sind wir als Entführte nicht okay. Als Gefangene der Sünde, als Gebundene in den Verflechtungen unserer Fehler und unserer Schuld wollte er uns nicht haben. In der Entfernung von ihm, im Verlies unserer eigenen Angst und Unfreiheit sitzend, wollte er uns nicht belassen. Jemand musste das Lösegeld bezahlen. Jesus hat das getan. Er hat es getan, damit wir als Befreite wieder erlöst lächeln können. Damit wir die Last, ohne Gott leben zu müssen, nicht länger tragen müssen.

 

Dankbarkeit ist die einzig angemessene Reaktion auf den Dienst Jesu an uns Menschen. Das, was er für mich getan hat, soll nicht nur ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern, es soll mein Herz so sehr erwärmen, dass ich nicht anders kann, als mich nun meinerseits für ihn einzusetzen.

 

Auch hier kann „Dienen“ und „Lösen“ ganz eng zusammengehören. Wir können dazu beitragen, dass andere von den Lasten ihres Lebens ein klein wenig freier werden.

 

Jesus braucht auch heute Menschen, die dankbar sind und ihm dienend nachfolgen.

 

Ich wünsche Ihnen, dass Sie dies beim Gang durch die Passionszeit neu beherzigen können und grüße Sie auch im Namen der Mitarbeiter und Kirchvorsteher

                                                                                   Ihr Pfarrer Stefan Konnerth

 
 


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