Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Monatsspruch Januar 2012
 

Weise mir, Herr, deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue zu dir.                                 Psalm 86,11

 

Liebe Leserinnen und Leser!

 

Der Monatsspruch für Januar 2012 klingt wie ein Trauversprechen. Und wie beim Trauversprechen auch, nehmen wir mit einem solchen Satz den Mund ein wenig zu voll. Wer weiß schon, welche Wege uns das Leben 2012 führt? Dürften wir mitentscheiden wo es lang geht, suchten wir wohl entweder den Weg des geringsten Widerstands oder den Weg des größtmöglichen Wohlergehens. Ob es der Weg ist, der uns zum wahren Glück oder zu einem erfüllten Leben führt, ist fraglich. Weise ist, wer sein Planen und Wünschen mit dem Willen Gottes in Einklang zu bringen sucht.

 

Ob Gott schon jetzt weiß, was er mit uns vorhat? Ob unser Weg bereits vorprogrammiert ist in seinem Logbuch der Zukunft? Ich bin mir nicht sicher. Ich glaube, Gott ist kein zeitloses Fatum, sondern er wartet auf unsere Gebete und lässt mit sich reden. Er führt uns nicht wie eine Marionette an Fäden, sondern gibt uns die Freiheit zu entscheiden, an den Weggabelungen rechts oder links herum zu gehen. Er ist barmherzig genug, falsche Wege nicht zu bestrafen. Er lässt sich aber auch nicht an der Nase herumführen und konfrontiert uns mit den Folgen unseres Tuns. Er weiß wohl auch Wege aus der Sackgasse und nutzt unsere Umwege, um uns doch zum Ziel seiner Verheißungen zu führen.

Gottes Treue ist ein Wegweiser, der uns versichert: Wie immer wir uns auch entscheiden, welchen Weg wir auch immer gehen: Gott ist an unserer Seite, damit wir niemals allein sind. Weder bei Gelungenem noch im Scheitern.

Unser Leben gelingt ganz besonders dann, wenn wir es schaffen, auch umgekehrt treu zu sein.

Wie das geht, Gott treu zu sein? Am besten ist es, immer wieder danach zu fragen, was er sich von uns wünscht. Die Gebote des alten Bundes und die Predigten Jesu sprechen da eine klare Sprache: Treu sein heißt Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt und unseren Nächsten lieben wie uns selbst.

Diese beiden Gebote weisen uns den Weg.

Im Lied von Georg Neumark heißt es:

Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,

verricht‘ das Deine nur getreu,

und trau‘ des Himmels reichem Segen,

so wird er bei dir werden neu.

Denn welcher seine Zuversicht

auf Gott setzt, den verlässt er nicht. (EG 369,7)

Diesen Rat anzunehmen und zu befolgen, wäre ein guter Vorsatz für das neue Jahr.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie es als ein gesegnetes erleben und grüße Sie herzlich auch im Namen der Kirchenvorsteher und Mitarbeiter

Ihr Pfarrer Stefan Konnerth

 
 


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