Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Monatsspruch April 2011
 

"Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt!"           Matthäus 26, 42


Liebe Leserinnen und Leser,

menschliche Schwäche sollten wir nie unterschätzen.

Das fällt schon auf, wenn wir unseren Alltag nüchtern wahrnehmen:

Absprachen funktionieren nicht. Da vergisst ein Mitarbeiter einen Termin, der ausgemacht war. Oder, noch schwerwiegender: ein Partner geht fremd, Gelder werden veruntreut, Macht wird zum eigenen Vorteil ausgenutzt.

 

Für menschliche Schwäche sind die Jünger im Zusammenhang unseres Monatsspruchs ein Paradebeispiel. Was Jesus ihnen aufgetragen hat kriegen sie nicht auf die Reihe.

Im Garten Gethsemane hatte Jesus seinen drei Lieblingsjüngern Petrus und Johannes und Jakobus Zebedäus eingeschärft: „Bleibet hier und wachet mit mir!“. Aber als er zum ersten Mal gebetet hatte und wieder zu den drei Jüngern kam fand er sie schlafend. Und sprach zu Petrus: „ Könnt ihr denn nicht eine Stunde mit mir wachen? Wachet und betet, dass ihr nicht in Anfechtung fallt! Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.“

Ihre Schwäche liegt auf der Hand: sie waren zu müde, um mit Jesus in seiner Todesnot auszuharren. Sie schliefen ein.  

 

Jesus ist da ganz nüchtern und realistisch: er weiß, wie schwach und versuchbar wir sind. Zwei Strategien sind es, die er uns nahe legt, damit wir nicht unseren Schwächen erliegen:

Erstens „Wachet!“. Gemeint ist das Vermögen, auszuharren, wach zu bleiben: „Haltet durch!“ Und dann geht es darum, achtsam zu sein im Blick auf sich selbst und auf andere. Genau hinzusehen. 

Und zweitens: „Betet!“. So wie Jesus selber in dieser Situation das Gebet mit dem Vater im Garten Gethsemane sucht, legt er seinen Jüngern nahe zu beten. Auch einem jeden von uns kann das Gebet helfen; im Gebet können mir meine Schwächen bewusst werden, wenn ich ehrlich vor Gott ausbreite und benenne, wie es in mir aussieht. Und zugleich können mir im Gebet Kräfte zuwachsen, Schwäche zu überwinden.

Es grüßt Sie in Verbundenheit

Ihr Pfr. Jan Peter Becker

 
 


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