Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Dezember 2019
 
Liebe Leserinnen und Leser !
Seit November werden die Tage wieder kürzer. Es ist grauer und dunkler draußen
schon am Nachmittag. Die schwarze Dunkelheit verdrängt das helle Licht und
macht die Lichtblicke selten.
Ich brauche Licht gerade in diesen Tagen, weil mich sonst die Atmosphäre
niederdrückt und lähmt. Auch wenn wir umgeben sind von vielen künstlichen
Lichtquellen und elektronischen Beleuchtungen. Deshalb zünde ich besonders
gerne im Dezember Kerzen an, weil ihr Licht ganz anders wirkt: es tut mir gut und
hilft mir, durch die Dunkelheit zu kommen.
Auch unser Monatsspruch spricht vom Leben im Dunkeln:
„Wer im Dunkeln lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Herrn und
verlasse sich auf seinen Gott.“
heißt es im Wort unseres Monatsspruchs für Dezember aus Jesaja 50, 10.
Jesaja stellt zwei Arten von Menschen gegenüber: die einen halten ihre Pfeile ins
Feuer und schießen Brandpfeile ab auf ihre Gegner, die andern vertrauen allein
auf Gott im Dunkel ihrer Existenz.
Wie schnell verdunkelt es sich bei uns nicht nur draußen in diesen Tagen, sondern
auch in unserem Leben. Wenn wir uns Sorgen machen um eine liebe Angehörige,
die schwer krank geworden ist. Wenn uns dumpfe Trauer drückt. Wenn wir uns
nur noch müde und leer fühlen und der Schwung und Antrieb zum Leben uns
fehlen. Wenn Unruhe und Unsicherheit uns umhertreiben und wir nicht wissen,
wie wir durchkommen und alles schaffen sollen.
Oder manche politischen Entwicklungen machen uns Sorge, Terroranschläge
erschüttern uns. Oder wir sind voller Fragen wie es mit unserer Landeskirche
weitergehen soll einen Monat, nachdem Dr. Carsten Rentzing als Landesbischof
zurückgetreten ist.
Wir werden auf Gott gewiesen: „Vertraue auf den Herrn und verlasse Dich auf
Deinen Gott!“. In allem, was passiert, mit Gott zu rechnen, auf Ihn zu bauen, sich
an Ihn zu wenden und auf Ihn zu warten – das bringt uns weiter, wenn sich unsere
Existenz verdunkelt. Er ist unterwegs zu uns. Er kommt zu uns. Er bringt uns das
Licht in die Dunkelheit. Er macht es hell. Wir werden überwinden und
durchkommen.
Es grüßt Sie in Verbundenheit, Ihr Pfarrer Jan Peter Becker
 
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