Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Besinnliches

Monatsspruch Mai 2011
 

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr immer reicher werdet an Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes.                                                                        (Römer 15, 13)

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

wie schön kann er sein, der Wonnemonat Mai. Die Natur zeigt uns ihr hoffnungsvollstes Kleid. Das Leben bricht mit aller Pracht auf. Mir gefallen in dieser Zeit besonders die gelb leuchtenden Felder in vielen Regionen Deutschlands.

Hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Wer wünscht sich das nicht?!

Denn – so sagt es Emil Brunner: „Was der Sauerstoff für die Lunge, das bedeutet die Hoffnung für die menschliche Existenz. Nimm den Sauerstoff weg, so tritt der Tod durch Ersticken ein. Nimm die Hoffnung weg, so kommt die Atemnot über den Menschen, die Verzweiflung heißt... Der Vorrat an Sauerstoff entscheidet über das Schicksal der Organismen, der Vorrat an Hoffnung entscheidet über das Schicksal der Menschheit.“

Heutzutage haben viele den Eindruck, dass der Hoffnungsvorrat selbst bei jungen Menschen schwindet. Auch an der Kirche geht die Hoffnungsnot nicht vorbei. Zurückgehende Zahlen der Gläubigen lassen die Hoffnung schwinden. Oft kommen persönliche Enttäuschungen dazu.

Nehmen wir dagegen die Heilige Schrift zur Hand, dann begegnet uns das Thema Hoffnung nicht nur da und dort, sondern geradezu auf jeder Seite. In besonderer Weise geschieht das im Römerbrief des Apostels Paulus. In keinem anderen seiner Briefe ist so oft ausdrücklich von der Hoffnung die Rede wie in diesem Schreiben. Paulus sieht die ganze Schöpfung im Zeichen der Hoffnung. Dabei weiß er um das Leiden und die Not, die zu ihr gehören. Er hört sie seufzen, er sieht sie in Geburtswehen. Gerade so ist sie „in Hoffnung“. Ihre Vergänglichkeit ist auf ein übergroßes Ziel ausgerichtet, nämlich die Befreiung aus allen Fesseln des Todes.

Das Hoffen, welches über unser zeitliches und ewiges Geschick entscheidet, bringt der Mensch aus eigener Kraft nicht fertig. Kleine Hoffnungen kann man sich selber machen. Die große Hoffnung aber, die wir brauchen, können wir nur empfangen. Gott allein kann uns die durchtragende Hoffnung geben, ohne die wir nicht recht leben können.

Die Kirche lebt daraus, dass sie diese Hoffnung empfängt; und sie ist dazu da, diese Hoffnung weiterzugeben. Anderenfalls hätte der „Gott der Hoffnung“ uns Ostern umsonst geschenkt.

 

Ich grüße Sie auch im Namen der Mitarbeiter und Kirchenvorsteher

                                   Ihr Pfarrer Konnerth

 
 


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