Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Monatsspruch Juni 2016

Liebe Leserinnen und Leser !

Wer in Lebensgefahr steckte und überlebt hat weiß Gott zu danken.

 

Ich erinnere mich an einen alten pensionierten Bäckermeister in einem Dorf, für das ich in einer früheren Pfarrstelle zuständig war. Ausführlich erzählte er mir bei einem Besuch von seinen Kriegserlebnissen, obwohl sie schon lange zurück lagen. Und doch war es für ihn sehr prägend gewesen, dass er diese furchtbare Zeit überlebt hatte; ich konnte spüren, wie er Gott dankbar dafür war bis heute.   

 

„Meine Stärke und mein Lied ist der Herr, er ist für mich zum Retter geworden.“ heißt es im Wort unseres Monatsspruchs für Juni aus 2. Mose 15,2. So singt Mose mit den Israeliten Gott ein Lied. Gerade haben sie erfahren, wie Gott sie trocken durch das Schilfmeer brachte und „Rosse und Wagen“ - die ganze Streitmacht der Ägypter – in den Fluten umkamen.

Überlebt! Sie haben überlebt! Diese Erfahrung der Rettung ist ihnen in die Knochen gefahren. Und sie können gar nicht anders als Gott danken: dass sie jetzt noch leben, ist solch ein großes Wunder, dass es nur Gott getan haben kann. Niemand anders ist dazu in der Lage, so zu helfen wie Er. Voller Dankbarkeit stimmen sie ihr Lied an und bekennen sich zu Gott, ihrem Retter.   

Lebendig ist mir noch vor Augen, wie Miriam (vom Musicalteam Falkenstein) im „Wüstenfeuer“ Musical im Februar in der Zweifeldsporthalle gegen Ende der Szene 1 ihr Lied anstimmte und die Israeliten tanzten.

 

Das gibt es auch heute: Menschen müssen durchleiden, wie ihr Leben bedroht ist. Aber sie überleben, und danken Gott dafür. Sie erfahren wie Gott sie rettet: sie gehen lebend aus einem schweren Verkehrsunfall hervor, sie leben weiter trotz Krebserkrankung. Und sie loben und danken Gott, weil Er ihnen das Leben neu schenkte. 

Er ist für sie „zum Retter geworden“! Dank und Lob sei Ihm, unserem Gott!

 

Es grüßt Sie in Verbundenheit,           Ihr Pfarrer Jan Peter Becker

 

 


 
Was ist echter Glaube ?
 

 
Kann es jeder erkennen ??

Vor vielen Jahren gab es in
Amerika eine große Sensation:

Ein Mann ließ ein Seil quer über
die Niagarafälle spannen

   

 

Dann begab sich der Mann mit einer Stange zum Halten des Gleichgewichts selbst auf das Seil.

Ohne jegliche Unsicherheit bewegte er sich auf dem Seil und das - selbst mit verbundenen Augen !

Mit verbundenen Augen !!!
   

Boah !!

Noch viele andere Kunststücke vollführte er zur großen Freude der vielen begeisterten Zuschauer.

   

In der Tat: Das Publikum war
restlos begeistert !
Man traute diesem Mann nun alles zu !


Doch was war das ? - Eine Schubkarre !
Was hatte er nur vor ??

Ehrliche Meinung ??

   

Na sicher doch...

Mmhh...

   
..Wie war wohl die Antwort auf die Frage ??

Tja...öh...nu...

Keiner stieg ein !!!  

Echter Glaube ist mehr als verstandesgemäßes Zustimmen.

Echter Glaube ist ein bedingungsloses Vertrauen auf Gott !

Bedingungslos hört sich im ersten Moment vielleicht nicht so toll an. Es wäre doch viel besser, wenn man gewisse Bedingungen an den Glauben bzw. an Gott stellen könnten... z.B. "Wenn ich dir vertrauen und an dich glauben soll - dann gib mir doch bitte ein Zeichen - etwas handfestes - einen Blitz bei strahlendem Sonnenschein oder so.. ".

Aber was hätte das dann noch mit dem Glauben oder Vertrauen zu tun ?

Jesus ist kein Seiltänzer, wer ihm sein Leben übergibt befindet sich nicht in einer Schubkarre über den Niagarafällen. Wer sich Jesus anvertraut, der befindet sich in Gottes sicherer Hand.
Doch so wie man die Schubkarre besteigen muss um auf die andere Seite zu kommen, so muss man sich auch Gott anvertrauen um auf seine "Seite" zu kommen.

Wichtig ist nur, dass ein Mensch diesen Schritt wagt und einsteigt. Vielleicht kommst Du Dir am Anfang einwenig unsicher vor, doch habe keine Sorge, Jesus hilft Dir dabei, dass Du auch wirklich bei Gott ankommst !

Zum Schluss ist mir noch ein Satz eingefallen, der Dir vielleicht ein bisschen Mut machen könnte:

Man kann keine neuen Welten entdecken, wenn man nicht dazu bereit ist,
alte Küsten aus den Augen zu verlieren.


 
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