Evangelisch - Lutherische Kirchgemeinde Treuen
St. Bartholomäus

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Corona-Krise


Aktion „Licht der Hoffnung“

Als die Corona-Krise im März 2020 ausbrach und das Leben in unserer Stadt Treuen und seinen Dörfern durch den Lockdown massiv beeinträchtigt wurde, war es uns wichtig, dem eine klare Botschaft entgegenzusetzen: „Wir halten uns fern und sind für einander da!“. So haben wir uns in Treuen der deutschland-weiten Aktion „Licht der Hoffnung!“ angeschlossen: Menschen stellten jeden Tag in der Corona-Krise abends 19.00 Uhr zum Geläut der großen Glocke eine brennende Kerze ins Fenster und sprachen ein freies Gebet mit Vaterunser. Für unser Treuener Land war es Gelegenheit, im Tageslauf zu beten, nachzudenken und  Hoffnung zu schöpfen angesichts der Herausforderungen der Pandemie.

Da inzwischen nach und nach Lockerungen erfolgten, Gottesdienste wieder stattfinden und das öffentliche Leben seit der Öffnung der Schulen auch wieder immer mehr trotz der gebotenen Hygiene-Regeln auf einen gewohnteren Regelbetrieb zusteuert, hat der Kirchenvorstand entschieden, die Aktion zum Johannistag (24. 06. 2020) zu beenden und nach diesem Tag auch das zusätzliche tägliche Geläut um 19.00 Uhr einzustellen. 

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Stand 28. März 2020

Aktion „Licht der Hoffnung“ – Geläut um 19.00 Uhr
Bei der Aktion „Wir halten uns fern und sind für einander da! – Licht der Hoffnung!“ stellen Menschen jeden Tag in der Corona-Krise abends um 19.00 Uhr zum Glockengeläut eine brennende Kerze ins Fenster und sprechen ein freies Gebet mit Vaterunser.
Ab Montag, den 30. März, wird von Montag bis Sonntag bis zum Ende der Corona-Pandemie zusätzlich zum täglichen Geläut der Bartholomäus-Kirche die große Glocke 1 um 19.00 Uhr läuten. Dieses schwerwiegende Geläut gebührt dem ernsten Anlass der Corona-Pandemie und ruft uns im Tageslauf zum Beten, Nachdenken und  Hoffnung Schöpfen angesichts der Herausforderungen der Pandemie.

Immer wenn an den Sonn- und Feiertagen dieser Wochen die Glocken zum Gottesdienst rufen, wird einer von uns Pfarrern die Kerzen im Martin-Luther-Saal anzünden und einen Gottesdienst „in der Stille“ feiern. Bitte sagen Sie dies Gemeindegliedern weiter, die diese Informationen nicht lesen.
Und bitte informieren Sie uns Pfarrer, Kirchvorsteher und Mitarbeiter, wenn Sie Ideen und Anregungen haben, wie wir in dieser Lage unser Gemeindeleben besser organisieren können.


Stand 20. März 2020

Liebe Schwestern und Brüder,
sehr geehrte Gäste,

in diesen Tagen sind denkwürdige Entscheidungen getroffen worden: Wir werden in den nächsten Wochen keine Gottesdienste feiern können, auch nicht zur Konfirmation und zu Ostern. Das ist wirklich eine Situation, die es auch in den schlimmsten Zeiten in unserer Geschichte so nicht gegeben hat.
Dahinter steht jedoch keine böse Absicht, sondern vielmehr ein Gebot für rücksichtsvolles Handeln. Sich von Menschen, auch von geliebten Menschen, fernzuhalten, ist unter Umständen der größte Liebesdienst, den ich ihnen zurzeit leisten kann. Zur Unterbrechung der Infektionsketten kommt es auf jede und jeden Einzelnen an. Wenn ich jetzt an den anderen denke und Rücksicht nehme statt nur meine Bedürfnisse zu sehen, werden wir alle mit dieser Krise besser fertig. Es kommt auch auf meine Vernunft und meine Verantwortung an.
In diesem Sinne wollen wir bis zur Entspannung der Lage den Publikumsverkehr im Pfarramt einstellen und jede Versammlung unterlassen, weil sie zur Gefährdung von Menschen beitragen könnte.
Dies hindert uns jedoch nicht daran, miteinander in Verbindung zu bleiben, uns anzurufen, auch alle modernen Kommunikationskanäle zu nutzen, um uns auszutauschen. Es hindert uns auch nicht daran, neue Wege und Quellen der geistlichen Stärkung zu suchen und zu finden. Hier kann das Alte das Neue sein: Das Losungsbüchlein, in dem übrigens auch ein erweiterter Bibelleseplan dabei ist, der Andachtskalender und nicht zuletzt auch unser Gesangbuch, in dem außer den Liedern auch zahlreiche Gebete und Empfehlungen für die Andacht enthalten sind. Und unser Glockengeläut, dessen Sinn ja nicht ist, die Tageszeit anzusagen, sondern vor allem zum Gebet zu rufen.
Darüber hinaus gibt es einige Gebetsinitiativen, denen wir uns anschließen können. Diese zum Beispiel:
https://www.ead.de/corona-virus-covid-19/
http://pfarrer-maybach.de/licht-der-hoffnung/
Für die tägliche Andacht:
https://www.cza.de/veroeffentlichungen/gedanken-zur-tageslosung/
Auch die Gottesdienste und Andachten in den Medienangeboten (Radio, Fernsehen, Livestream https://www.youtube.com/channel/UCxI46vUbivdmdVAMmOb2ODA) bieten sich zum Mitfeiern an.

Vielleicht tut es auch uns gut, ein solches verbindendes Ritual vor Ort zu finden. Aber auch ohne nach außen sichtbare Symbolik werden wir Pfarrer das Gebet für Sie alle regelmäßig tun.

Auch dieses Virus, so monströs es uns momentan erscheinen mag, ist nicht größer oder mächtiger als unser Gott. Mögen wir uns in diesen Tagen auch unsicher und ausgeliefert fühlen: Wir haben dennoch Heimat bei Gott, von dem wir kommen und wohin wir gehen und wir sind geborgen in seiner Liebe. Er mutet uns diese Situation zu, aber er gibt uns auch Hoffnung ins Herz, durch sie hindurch zu kommen.

Wir Pfarrer sind jederzeit telefonisch für Sie da:

037468-80105 Pfr. Jan Peter Becker
037468-80104 Pfr. Stefan Konnerth
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